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Nachgefragt: Was macht Frederike Völzer?

Geschrieben von Lisa Latotzki am 6. Juli 2013 in Allgemein |

„Ich vermisse den Schulalltag!“

Vor genau einem Jahr habe ich die ehemalige Schülersprecherin vom Burgau, Frederike Völzer, schon mal interviewt. Damals sagte sie, dass sie Medizin studieren möchte und dass sie traurig ist, jetzt von der Schule wegzugehen. Was daraus geworden ist und wie sie jetzt lebt, habe ich sie per Facebook gefragt.

1. Als du dein Abi gerade fertig hattest, sagtest du, dass du Medizin studieren wolltest. Was ist daraus und aus deinen grundsätzlichen Plänen geworden?
– Medizin habe ich leider nicht geschafft, dazu hat mein Abi nicht gereicht. Jetzt studiere ich Biologie und bin damit auch soweit ganz glücklich, wenn es mir weiterhin gefällt, dann mache ich vielleicht auch etwas in dieser Richtung, ansonsten versuche ich noch zu Medizin zu wechseln.

2. Gefällt dir dein „neues“ Leben ohne die Schule?
– Mein Leben ist ein ganz anderes, seitdem ich nicht mehr zu Hause wohne und nicht mehr zur Schule gehe. Ich bin sofort nach dem Abi ausgezogen und studiere leider zu weit weg, um immer mal nach Hause zu fahren. Das geht nur alle paar Wochenenden. Ich vermisse das Burgau sehr und manchmal denke ich, dass es schon schön wäre, doch nochmal ein paar Jahre zur Schule zu gehen. Aber im Studium hat man natürlich viel mehr Freiheiten und keiner sagt einem, was man machen soll. Das ist auch sehr schön.

3. Wie ist es, wenn man morgens aufwacht und nicht zur Schule gehen muss?
– Wenn ich morgens aufwache, dann denke ich oft, wie es wäre, nochmal in die Schule zu gehen. Und wenn ich manchmal auf die Uhr gucke und es 7:45 Uhr sind, dann denke ich oft: „Ach, am Burgau klingelt es jetzt gerade!“.

4. Vermisst du die Schule und den Schulalltag manchmal?
– Ich vermisse den Schulalltag sehr. Das hätte ich niemals gedacht. Studieren ist wesentlich anstrengender. Ich sitze jetzt mit 300 Studenten in einem Hörsaal, dagegen sind 30 Schüler echt viel besser, um zuzuhören und um zu verstehen!

5. Hast du dir deinen Alltag damals so vorgestellt, wie er jetzt für dich ist?
– Ehrlich gesagt, hätte ich mir so ein Studium viel einfach vorgestellt und nicht gedacht, dass ich meine Mama und meine Geschwister so sehr vermisse. Aber irgendwann gewöhnt man sich dran und ich denke, das gehört einfach dazu und das braucht seine Zeit, bis man sich daran gewöhnt hat.

6. Hast du noch Kontakt zu alten Freunden aus der Schulzeit?
– Ja ich habe noch Kontakt zu meinen Schulfreunden. Die meisten studieren auch in den Ferien, und dank Facebook sehe ich die, mit denen ich eng befreundet war, doch noch sehr regelmäßig. Aber generell hört man schnell weniger voneinander, weil alle eine anderen Weg gehen und in ein neues Leben treten.

Danke für das Interview und alles Gute!

Lisa

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