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Schülerzeitung on Tour: eine internationale Diskussion

Geschrieben von Louis Ulrich am 10. September 2016 in on Tour, Politisches |

Am Mittwoch, den 31.08.2016 haben wir, das Team der Schülerzeitungs-AG, eine Diskussion im Kreishaus mit dem belgischem Botschafter, seiner Exzellenz Ghislain D’hoop, und dem gewählten Bundestagsabgeordneten aus dem Kreis Düren, Herrn Thomas Rachel, besucht (Hinweis: Das Interview mit ihm könnt ihr hier lesen).

(Hier sollte ein Foto angezeigt werden)

Während der Diskussion

Es ging um das Thema „Wohin steuert Europa?“, konkret um die Entwicklung der europäischen Union. Die Folgen des Brexit, dem Ausstieg des Vereinigten Königreichs aus der EU, wurden unter anderem diskutiert. Was geschieht mit Europa? Was kann in Zukunft passieren? Wie sind Lösungen für die (inter-)nationale Kritik?
All dies und viel mehr haben die beiden Spitzenpolitiker mit ca. 130 Gästen diskutiert.

Im Anschluß an die Veranstaltung durften wir mit den beiden eine weitere Frage erörtern: Schottland hat eindeutig gegen die Gesamtentscheidung des Vereinigtes Königreichs gestimmt. Deswegen stellten wir ihm die Frage: „Könnten Sie sich vorstellen, dass wenn der Brexit vollzogen ist, Schottland in der EU verbleibt?“. Es ist keine einfache Angelegenheit, – das war uns Laien klar – aber das sei schwierig, sagte er. Schottland sei als Mitglied des Vereinigten Königreiches automatisch „mit“ raus aus der EU. Schottland könne sich zwar danach unabhängig vom Vereinigten Königreich machen, jedoch müsse dann wieder ein Antrag bei der EU auf Aufnahme gestellt werden und das wiederum könnte dauern. Und das Beispiel Kroatien zeige: Anfang 2003 stellte das Land den Antrag auf eine Vollmitgliedschaft in der EU, Mitte 2013 wurde die Vollmitgliedschaft gültig – d.h. für Schottland würden unter Umständen 10 Jahre vergehen, bis es in der EU ein vollständiges Mitglied würde. Zudem brachte der Botschafter einen wichtigen Aspekt ein: Schottland denke zwar, dass es dem Land  auch nach dem Austritt aus der europäischen Union wirtschaftlich gut gehen würde, jedoch gewinne Schottland viel Geld mit den Ölplattformen bei und in Aberdeen – und Öl ist ein begrenzter Rohstoff: In ein paar Jahren ist der Ölvorrat weg. Dann stehe Schottland ziemlich schlecht da.

Kompakt zusammengefasst: Alles nicht so einfach.

Die Diskussion mit dem Botschafter des Königreichs Belgien hat uns viel Spaß gemacht. Zum Abschluß haben wir noch ein Foto gemacht.

(Hier sollte ein Foto angezeigt werden)

v.l.: David, Frau Lorbach, S.E. Ghislain D’hoop, Thomas Rachel, Jana, Louis, Maren

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